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Was bringt positiv business mir als Inhaber?

Welche Vorteile bringt ein Invest in Unternehmenskultur nach den Grundsäten der Positiven Psychologie? Welchen Mehrwert generiert ein Unternehmen daraus für sich?

Für „Schwing Schwing“ und „Tschakka“ ist die Lage zu ernst! – sagen die meisten Unternehmen. Zurecht. Es geht auch nicht um Räucherstäbchen oder Wohlfühlkissen und ähnliche Ideen. Es geht vielmehr knallhart um Ihr Business, um den Erhalt und den Ausbau IHRER Position am Markt.

Der AOK Fehlzeiten – Report 2016 setzt sich das Thema: „Unternehmenskultur und Gesundheit – Herausforderungen und Chancen….

  1. Unternehmenskultur ist wesentlich, um die zur Verfügung stehenden Leistungspotentiale und Ressourcen der Beschäftigten für die erfolgreiche Platzierung am Markt zu nutzen.
  2. Themen wie der Mitarbeiterbindung, der Leistungs-, Kunden- und Qualitätsorientierung sind ursächlich für den Erfolg und korrespondieren mit ihr, der Unternehmenskultur
  3. Psychische und physische Gesundheit sind Grundvoraussetzungen hoher Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft.
  4. Positiv erlebte Gemeinsamkeiten im Denken, Fühlen und Handeln fördern gegenseitiges Vertrauen und persönliches Wohlbefinden.

Einer als gut erlebten Unternehmenskultur schreibt man zu, dass sie die Arbeitszufriedenheit und das Gesundheitsbefinden und damit letztlich auch den Erfolg des Unternehmens maßgeblich beeinflusst.“

Schweighart – Training setzt sich mit dem Thema: „Wie Unternehmenskultur mit Positiver Psychologie gelingen kann  in Theorie und Praxis auseinander. Der Nachfolgende Text ist von Marcus Schweighart:

„Es gilt mittlerweile als Gemeinsinn  und wurde zuletzt in zahlreichen Studien etwa von Gallup oder in einem Fehlzeitenreport der AOK erneut bestätigt: Mitarbeiter in Organisationen wünschen sich im Bezug auf Führung eine Werteorientierung und Wertekongruenz.

Bei der Entwicklung einer Organisation kommt es darauf an, dass eine Passung zwischen den Zielen und den Wertepräferenzen in der gelebten Führungskultur gegeben ist. Organisationskultur kann als die bei den Mitgliedern repräsentierte Wertepräferenz der Organisation aufgefasst werden. Im Competing Values Model (Cameron & Quinn, 1999, 2006; Quinn, 1988) werden vier Kulturtypen – Human Relations, Internal Process, Rational Goal und Open Systems – unterschieden und in einem Wertekreis mit den Achsen externe vs. interne Orientierung und formale vs. flexible Orientierung verortet. Dieses Modell kann zur Diagnose und Reflexion der aktuellen Wertestruktur herangezogen werden und veranschaulicht zusätzlich die Komplementarität von Wertepräferenzen.

Im vorliegenden Business-Case wird ein Unternehmen aus der Branche IT/Beratung in einem Entwicklungsprozess von einem ursprünglich auf Handel ausgerichteten Haus zu einem effizienten Anbieter komplexer Beratungs- und Dienstleistungslösungen begleitet.

In einem Workshop zu Beginn galt es, das obere Management bei der Entwicklung einer gemeinsamen Werteorientierung für die erneuerte Organisation zu begleiten. Folgende drei Schwerpunkte wurden in dem Workshop gesetzt:

1.       Am Anfang stand die Integration der persönlichen Wertepräferenzen und Zielsetzungen der anwesenden Führungskräfte.

2.       Von den Aufgaben der Organisationsmitglieder wurde der Beitrag zur Wertschöpfung, der Nutzen, abgeleitet und die dahinter stehenden, persönlich relevanten Werte identifiziert. Die entstandene Werteliste wurde in Gruppenübungen aggregiert und mit dem Competing Values Model auf Effizienz und Zielwirksamkeit überprüft.

3.       Es entstand ein Wertekompass mit gemeinsamer Bedeutungszuschreibung. Zusätzlich wurde nach einer „Corporate Headline“ gesucht; eine umklammernde Überschrift, die den Sinn und das Ziel der Organisation pointiert. Diese wurde von den Führungskräften als handlungsleitend für die Zukunft gesehen („Mission“).

Im Anschluss an den Workshop folgte ein Maßnahmenbündel. Drei wesentliche Aspekte, die wir in dieser Organisation derzeit einsetzen, um eine gelingende Kultur zu schaffen und die Wertschöpfung zu unterstützen:

·         Die Werte werden in Workshops in die Teams und Abteilungen kommuniziert. Im Mittelpunkt steht dabei der Beitrag des Mitarbeiters bzw. die Relevanz der Werte für das jeweilige Tätigkeitsfeld („Wo erlebst Du diesen Wert bei deiner Führungskraft bereits als handlungsleitend“, „Wie kannst Du diesen Wert in deinem Alltag umsetzen?“).

·         Das Personalauswahlkonzept wurde ergänzt. Die Stärken und Werte-Passung des Bewerbers zum Unternehmen steht nun im Mittelpunkt des Auswahlprozesses.

·         Es wurde eine Reihe von Workshops für junge Führungskräfte initiiert. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung wesentlicher Führungskompetenzen vor dem Hintergrund des neuen Führungsleitbilds.

Als Unternehmensberater und Hochschuldozent für Personal- und Verkaufspsychologie begleite ich Organisationen und Einzelpersonen bei der Entdeckung und Entfaltung Ihrer Potenziale. Ich freue mich auf einen anregenden Austausch mit Ihnen.

Sie erreichen mich unter kontakt@schweighart-training.de

Autor:

Mary Cornelia Bassler

Mediatorin seit 1995 für "Konsens Mediation©" Grundlagen darüber hinaus: Juristin, Anwenderin Positive Psychologie, SyST - Aufstellerin, Psychologische Beraterin, EMDR Therapeutin und Craniosacrale Therapie sowie Trainerin und nlp master coach,

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