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Die Nachfolge im Familienunternehmen

Ein Jugendlicher sitzt an der Hafenkante und blickt auf Kräne im Hintergrund

Olga3003 @ pixabay (CC0 Creative Commons)

Die Urlaubszeit bringt die Familien zusammen. Es ist die Zeit für Erholung und eine gute Zeit für einen Erbvertrag. Für die meisten Familienunternehmen ist dies eine etwas ruhigere Phase im Jahresverlauf und damit ein Zeitfenster für Klärung der offenenen Fragen und Themen.

  • Die Planung für die nächste Zeit und auch für die nächsten 5 bzw. 10 Jahren.
  • Die neben dem Alltagsgeschäft noch wichtigen und manchmal wesentlichen Themen.
    • Struktur bleibt?
    • Ausrichtung bleibt?
    • Produktpalette bleibt oder wird ergänzt?
    • Führungsmanschst und Partner bleiben?
    • ….
  • Die Dinge für die Zukunft des Unternehmens sind geklärt?
  • Die Sicherung des Lebensunterhaltes aller am Familienunternehmen Beteiligten ist garantiert?.

Bestandsaufnahme

  1. Wo stehen wir gerade?
  2. Haben wir unsere Ziele erreicht?
  3. Wie sind unsere Ressourcen und
  4. Wo liegen aktuell Risiken? UND
  5. Notfall ist planbar!

Was ist, wenn… :

  • Sind die Papiere und Unterlagen geordnet?
  • Sind alle notwendigen Unterlagen an einem Ort?
  • Wissen die Angehörigen auch, wie es weitergehen soll?
  • Wer übernimmt die Verantwortung für den Moment oder Dauerhaft?

Dazu eine kurze Fallgeschichte

Ein Familienunternehmen im Norden der BRD läuft wunderbar. Die Kinder sind in Ausbildung und wollen unterschiedliche Berufe ergreifen. Keiner brennt für das Familienunternehmen und es ist auch keiner abgeneigt. Jeder geht seinen eigenen Weg. Keiner rechnet mit einer VEränderung innerhalb des Familienunternehmens. Die Eltern gönnen sich nach langen Jahren ohne Pause einen Urlaub mit Flug. Leider stürzt die kleine Maschine unterwegs gegen die Klippen, beide Eltern sterben.

Das Unternehmen ernährt aber die gesamte Familie, mit den Kindern. In ihrem Schmerz über den plötzlichen Verlust ihrer Eltern müssen Sie sich jedoch nicht noch um geschäftliche Dinge kümmern. Die Eltern hatten vorgesorgt und rechtzeitig alle notwendigen Unterlagen in einem Schrank zusammengetragen. Davon wissen die Kinder, so dass sie den letzten Willen ihrer Eltern schnell und ohne Streit erfüllen können. Das Familienunternehmen kann ohne größere Ausfälle geregelt weiter betrieben werden.

Hilfreich waren:

  • Erbvertrag
  • Notfallordner
    • Patientenverfügung
    • Vollmachten (Generalvollmacht für alle gemeinsam)
    • Versicherungsverträge
    • Übersicht zu Wertanlagen (Möglich ist: Patente;Immobilien; Gold; Aktien; Kunst und Technik)
  • neutraler Steuerberater für den Fall des Inhaberwechsels
  • Zweitmeinung eines Anwaltes zum Fragenkomplex „Erben und Vermögen“
  • Coach und Trainer für die Mitarbeiter

Das Netzwerk dieser Plattform erleichtert allen kleinen und mittleren KMU’s das Meistern dieser oder ähnlicher Herausforderungen.

 

Autor:

Mary Cornelia Bassler

Mediatorin seit 1995 für "Konsens Mediation©" Grundlagen darüber hinaus: Juristin, Anwenderin Positive Psychologie, SyST - Aufstellerin, Psychologische Beraterin, EMDR Therapeutin und Craniosacrale Therapie sowie Trainerin und nlp master coach,

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